Über Regina Schlager

Frau im Porträt
Regina Schlager – Autorin, Bild: Renate Wernli

Wessen Geschichten gelten als erzählenswert? Wessen Geschichten werden erzählt?

Regina Schlager beschäftigt sich in ihrem Schreiben mit Schweigen, Erinnern und dem Ankommen bei sich selbst.

In ihrem Debütroman »Stille Scham« geht es um das Schweigen in einer Familie über Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg. Die Erlebnisse, über die jahrzehntelang nicht gesprochen wird, wirken sich auf die nachfolgenden Generationen aus.

Regina Schlager ist selbst aus der Generation der Kriegsenkel in Österreich. Sie hat als Schülerin im Gymnasium 1986 im Zuge der »Waldheim-Affäre« und noch mehr 1988 zum 50-jährigen Jahrestag des sogenannten »Anschlusses« erlebt, wie ein Diskurs über eine Mitbeteiligung an den Verbrechen des Nationalsozialismus aufgebrochen ist.

In ihrem Studium der Germanistik und Philosophie wurde ihr bewusst, wie wenig weibliche Erfahrungen eine Rolle spielten und wie selten aus weiblicher Perspektive erzählt wurde.

Wien und Zürich

Geboren in Wien, lebt Regina Schlager seit 2011 in Zürich. Sie schreibt in der Kolumne »Eine Wienerin in Zürich« über Erfahrungen in ihrer Wahlheimatstadt und was sie sonst gerade bewegt.

Sie arbeitet als systemische Coachin und Schreibpädagogin für kreatives Schreiben.

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